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Allgemeine Gespräche hinsichtlich Sabayon Linux

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Postby bazaarm » Thu Mar 01, 2007 10:36

ok, ich habe mich gut in sabayon eingelebt. und benutze es für standards nur noch und ausschließlich. nun habe ich aber ein problem und das klingt wahrscheinlich ermüdend, doch bevor gleich jemand schreit, geh erstmal googlen, bitte ich zu bedenken, dass ich das getan habe und einfach nichts verstehe, von dem, was ich da zu lesen kriege.

Xen ist doch dafür da, virtuelle Systeme zum Laufen zu bringen und angeblich ist der kernel darauf vorbereitet. aber, wie kriege ich ein windows virtuell unter sabayon zum laufen?

bevor jemand ruft, "WARUM WILLST DU SOWAS DENN???" sei gesagt, es gibt da ein programm, was ich unbedingt brauche, was NICHT unter wine zum korrekten Laufen zu bringen ist. UND ich habe keine Ahnung, wie und ob überhaupt ein bereits installiertes WIN auf einer anderen Partition laufbar zu machen ist.

Geht das, und wenn ja, wie?

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Postby XomNiTroN » Thu Mar 01, 2007 11:03

Möin

Versuch einmal VMware zu emergen dort solltest du Virtuel ein windows installieren können und per VMware-Tools die im Windows erstellten Files einfach aufs Sabayon rüberziehen können.


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Postby bazaarm » Thu Mar 01, 2007 12:16

das habe ich gestern probiert habe vmware-workstation emerged. das wiederrum hat automatisch vmware-modules mitreingezogen. Dann hieß es, ich solle die /vmware-config.pl aufrufen. habe ich gemacht und das ganze networkingzeug eingestellt. dann gabs ein reboot. ein start von vmware brachte aber nur, dass ich eine meldung bekam, vmware sei zwar installiert, aber nicht vollständig konfiguriert. in einem howto fand ich die info, in diesem fall müsse ich die kernelmodule vmmon und vmnet aus dem vmware-modules paket noch kompilieren. Wurde das nicht schon beim emerge gemacht? Nun gut, ich fand die sources und machte wie vorgeschrieben ein make. das im howto beschriebene dem nachfolgende make modules_install brachte nur die meldung, dass dafür keine Regel vorhanden sei. Das selbige bei einem Versuch von make install. Und tatsächlich, im Kernelordner im Unterordner misc findet sich tatsächlich eine vmmon.ko und eine vmnet.ko. Nun weiss ich über Kernelmodule zu wenig, werden die dann also mit dem Kernel geladen, oder muss ich den neu kompilieren (wovon ich nicht weiss, wie es geht) oder wie oder was? Ich habe keine Ahnung. Und ein erneuter Aufruf von vmware-config.pl zeigte mir auch am Ende, dass zwar alles eingerichtet sei, aber bei der Liste der gestarteten Dienste, ist bei den meissten ein [!!] am Ende. Die fehlen also noch, wie eben vmmon, und vmnet. Ein modprobe vmmon führt auch nur zu der Meldung, das Modul würde nicht existieren. Ich versteh nur noch Bahnhof.

Wie Du sieht, würde ich es gern mit vmware probieren, aber ich finde kein HowTo, dass mir wirklich hilft.

Und umso mehr ich über Xen lese, umso mehr kommt es mir so vor, als wolle ich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Diesen Aufwand wegen einem Programm... Wenn vmware ginge, wäre das schon toll, aber wie?

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Postby Jesterhead » Thu Mar 01, 2007 14:45

Also, man kann mit XEN Windows Systeme ausführen, sofern man die passende CPU hat.
Aber ich glaube nicht das der standard Sabayon kernel XEN aktiviert hat...

Vmware:

Hast du auch die vmware services zum standard-runlevel hinzugefügt?
Wie´s geht kommt am schluss nachdem du vmware-workstation emerged hast ;)

Und die Module solltest du nicht von hand kompilieren, sondern das mittels dem vmware-modules package machen, sprich
emerge vmware-modules
Wobei die automatisch durch das emergen von vmware-workstation emerged werden.
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Postby bazaarm » Thu Mar 01, 2007 17:00

ja, zum standard-runlevel habe ich sie hinzugefügt. Und das mit den modules ist eigentlich klar, habe ich nicht geschrieben, dass ich das genauso gemacht habe, wie Du beschreibst?

Jedenfalls, ist das Ergebnis so, wie ich es beschrieben habe.

was kann ich noch tun, damit es funktioniert?

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Postby bazaarm » Thu Mar 01, 2007 17:50

ja, zum standard-runlevel habe ich sie hinzugefügt. Und das mit den modules ist eigentlich klar, habe ich nicht geschrieben, dass ich das genauso gemacht habe, wie Du beschreibst?

Jedenfalls, ist das Ergebnis so, wie ich es beschrieben habe.

was kann ich noch tun, damit es funktioniert?

also nochmal: ich habe natürlich als aller erstes vmware-workstation emerged und die modules kamen fehlerlos mit.

habe vmware zum default-runlevel hinzugefügt

bekomme folgende meldung nach vmware-config.pl:

* Starting VMware services: [ ok ]
* Virtual machine monitor [ !! ]
* Virtual ethernet [ !! ]
* Bridged networking on /dev/vmnet0 [ !! ]
* Host-only networking on /dev/vmnet1 (background) [ ok ]
* Bridged networking on /dev/vmnet2 [ !! ]
* Host-only networking on /dev/vmnet8 (background) [ ok ]
* NAT service on /dev/vmnet8 [ !! ]

The configuration of VMware Workstation 5.5.3 build-34685 for Linux for this
running kernel completed successfully.

You can now run VMware Workstation by invoking the following command:
"/opt/vmware/workstation/bin/vmware".

Enjoy,

--the VMware t


so, ich starte /opt/vmware/workstation/bin/vmware und kriege folgende fehlermeldung:

vmware is installed, but it has not been (correctly) configured
for this system. To (re-)configure it, invoke the following command:
/opt/vmware/workstation/bin/vmware-config.pl.


vmmon.ko und vmnet.ko sind übrigends in folgendem verzeichnis zu finden:
/lib/modules/2.6.19-gentoo-r4/misc/

ich kapiers einfach nicht.


martin

p.s.: und noch eine frage: ich dachte vmware sei kostenpflichtig. wieso kann man das dann einfach so aus gentoo installieren?
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Postby bazaarm » Thu Mar 01, 2007 19:06

so, jetzt habe ich es soweit bekommen, dass das programm läuft. dazu musste ich in /etc/vmware die datei not_configured löschen. dann ließ es sich starten.

ich habe mir eine vm eingerichtet, aber wenn ich sie starten will, kommt folgende fehlermeldung:

Could not open /dev/vmmon: No such file or directory.
Please make sure that the kernel module `vmmon' is loaded.


Wie vorher gesagt, das modul existiert, verdammt nocharschbannignochmal. wie soll ich das denn laden? Und modprobe geht nicht, oder man muss dabei Dinge eingeben, die ich nicht weiss.!!!!

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Postby bazaarm » Fri Mar 02, 2007 12:18

so, ich habs jetzt hingekriegt, auch wenn immernoch mit einer menge löcher und einer lösung, die man nur als zutiefst unsauber ansehen kann:

als root starte ich ein selbstgebautes script, dass folgende zeilen enthält:

#! /bin/bash
insmod /lib/modules/2.6.19-gentoo-r4/misc/vmmon.ko
insmod /lib/modules/2.6.19-gentoo-r4/misc/vmnet.ko
/etc/init.d/vmware start
rm /etc/vmware/not_configured
vmware


die kernelmodule mit modprobe oder gar bleibend einzubinden, ist einfach nicht möglich. immer wieder bekomme ich nichts als die meldung, die module würden nicht existieren, ob ich den pfad nun genau angebe, oder nicht, oder gar im richtigen verzeichnis bin.
Mit insmod geht es aber problemlos. Nur dass das System nach einem Reboot des Rechners sie wieder vergessen hat.
dann muss der vmware dienst gestartet werden, obwohl das im default-runlevel integriert ist, geht es wahrscheinlich nicht, ohne dass die kernelmodule eingebunden sind
dann glaube ich immernoch, habe ich mit der vmware-config.pl mist gebaut, so dass ich die etc/vmware/not_configured datei noch entfernen muss. dann kann ich vmware starten. dort habe ich mir ein kleines windows angelegt, und kann es mit meinem gewünschten programm auch benutzen, allerdings mit ein paar Einschränkungen.

zunächst, die vmware-tools sind auf dem guest-system installiert und werden gestartet. allerdings starten die dienste, wie sie gerade lust haben, mal gehen sie an, mal nicht. daher fahre ich meine vm nicht mehr runter, sondern bringe sie nur noch in den suspend-modus.

dann sind die angebotenen Grafik-auflösungen seltsam. Ich betreibe mein Windows gerade mit einer Auflösung von: 1684x938. Was ist das denn? Nehme ich eine höhere, auch die mit seltsamen werten, geht kein vollbild mehr. Die Software, wegen der ich diese Schlacht hier aber überhaupt schlage, ist ein Programm, für dass ich soviel Bildschirmplatz wie möglich brauche. Normalerweise läuft mein Screen mit 1920x1200 also 16:10, glaube ich. Also, ist beim Vollbild meines virt. Windows immer ein schwarzer Rand. Es ist erträglich, aber nicht schön. Die höheren angegebenen Auflösungen haben als Y-Wert immer über 1200, Vollbild geht nicht. Versteht einer, wie die zu solchen seltsamen Auflösungen kommen. Grafiktreiber ist der VMware SuperVGA, bla bla bla. Soll ich etwa meine eigene Grafiktreibersoftware angeben, damit es geht? Aber die käme ja garnicht direkt an die Hardware ran, das wäre dann wohl sinnlos, oder?


netzwerk geht nur per NAT. bridged und host-only bringen fehlermeldungen. wie schon gesagt, ich denke, bei der config mist gebaut zu haben, weiss aber beim besten willen nicht, wie man es richtig machen kann.

ich habe auf einer realen HD-Partition (fat32) einen shared ordner, auf die das GUEST-System sowie der HOST Zugriff haben. Auf diese Weise ist der Austausch eigentlich zur Genüge geregelt.

Und wenn die VMWARE-Tools gestartet sind, geht Internet meisstens, wenn auch nicht immer, auch hier wieder, kein System für mich erkennbar, resp. eine Idee, was falsch sein könnte.

nun ja, die lösung ist wie gesagt zutiefst unsauber. Falls jemand Ideen hat, wie ich das bereinigen könnte, immer her damit. Ich würde mich freuen, das glatt zu kriegen.

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Postby Jesterhead » Fri Mar 02, 2007 15:13

Alles ziemlich merkwürdig, habs einfach emerged, und seitdem liefs ohne probleme...

Ich habe eher im Verdacht das du vielleicht durch das selbst-kompilieren der module etwas durcheinander gebracht hast.

Und das mit den VMware tools kenn ich auch (auf nm windows-pc).
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Postby SNyD » Fri Mar 02, 2007 16:03

Also wer irgendwelche Probleme mit VMware hat, dem kann ich nur wärmstens empfehlen sein Augenmerk einmal Richtung http://www.virtualbox.org/ zu richten (ist auch schon zu emergen :wink: )

Bin neulich erst drüber gestolpert und bin sehr begeistert davon. Es hat eine bessere Performance (Vista :oops: läuft flüssig drin), es ist kinderleicht zu handhaben, ist aüßerst stabil und das allerbeste: Es ist völlig OPEN SOURCE!!!

Ich will mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, würd aber trotzdem behaupten, daß VMware,Parallels usw. sich warm anziehen müssen.
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