Sabayon was für Gentoo Neulinge ?

Allgemeine Gespräche hinsichtlich Sabayon Linux

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Sabayon was für Gentoo Neulinge ?

Postby keule » Wed Jan 03, 2007 19:03

Hallo allerseits ;)
Ich nutze seit etwa 2 Jahren ausschliesslich Linux,allerdings bis jetzt auschliesslich debianbasierte Distributionen wie etwa Kanotix oder Ubuntu.Mit Gentoo habe ich gar keine Erfahrungen da das reine Gentoo doch sehr viel Handarbeit erfordert.Ist Sabayon da eine Ausnahme im Gentoo Bereich und somit durchaus auch für Gentoo Neulinge zu empfehlen ?
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Postby Jesterhead » Wed Jan 03, 2007 19:37

Sabayon läuft out of the box, sprich man kann in Gentoo einsteigen ohne sich erst ins Setup einzuarbeiten.
Daher ist es schon zu empfehlen.
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Postby Tails2k » Wed Jan 03, 2007 20:13

Sabayon ist sehr pflegeleicht ;-)
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Postby nikaya » Wed Jan 03, 2007 20:34

Jesterhead wrote:Sabayon läuft out of the box, sprich man kann in Gentoo einsteigen ohne sich erst ins Setup einzuarbeiten.
Daher ist es schon zu empfehlen.

Sehe ich anders.Bei Gentoo ist man gezwungen sich von Grund auf damit zu befassen.Ich weiß nicht wie oft ich vor der Installation das Handbuch gelesen habe.Vieles wird einem während der Installation klar und es war ein wahres Glücksgefühl als nach dem Reboot der Root-Prompt zu sehen war.

Bei Sabayon ist es anders.Man bekommt in ca.15 min ein komplett eingerichtetes System mit allem Schnickschnack.Aber bei der Administration fängt dann das große Schulterzucken an weil einfach die Basics fehlen und es erst auffällt wenn es irgendwo klemmt.Es gibt reichlich Posts in diesem Forum die es beweisen.
Bei einer nativen Gentoo-Installation ist währenddessen schon der Einsatz von emerge notwendig so dass dort keine großen Unsicherheiten mehr herrschen.

Ich glaube eher dass Sabayon mehr für erfahrene Gentoo-User geeignet ist,welche mal eben schnell ein gentoo-basiertes System aufsetzen wollen.Denn die Konfiguration ist ziemlich konfus und nicht so ohne weiteres nachzuvollziehen,siehe /etc/portage/package.use{mask,unmask}.Die /etc/make.conf muß erst entrümpelt werden.

Ich weiß aber dass es genau anders herum ist.Das Eyecandy ist sehr verlockend,die Installation schnell gemacht und was kümmert mich das System und die Basics.Es läuft alles und es gibt auch noch Kuroo.

Wer bereit ist sich intensiv mit Gentoo zu befassen wird irgendwann mit Sabayon klar kommen.Ich empfinde den anderen Weg über das native Gentoo angenehmer,da ich entscheide wie das System konfiguriert ist und was installiert wird.Probleme kann ich einfacher nachvollziehen und beheben.

Wer schnell ein wunderschönes Linux mit den neuesten Features haben möchte ist bei Sabayon sehr gut bedient.Wer sich mit Gentoo noch nicht sicher ist kann es einfach so lassen und beim nächsten Release einfach updaten.Dann wird er eine Menge Spass dran haben.
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Postby SNyD » Wed Jan 03, 2007 23:25

Also ich komme ursprünglich auch aus dem Debian ( Sid ) Lager - muß aber sagen, daß mir der Gentoo Einstieg mit Sabayon (damals noch RR4) ziemlich gut gelungen ist. Natürlich gibt es immer was zu feilen und zu basteln - vor allem an einem Gentoo basiertem System. Aller Anfang ist immer schwer. Wohl dem der gewillt ist dahinter steigen zu wollen, wie es funktioniert. Das macht diese Distro wohl aus.
Ich halte Sabayon für einen Sonderling in der weiten Linuxwelt - und das in sehr positivem Sinne. :D
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Postby keule » Thu Jan 04, 2007 15:47

Ich würde es ja auch gern mal testen nach euren doch recht positiven Eindrücken,leider lade ich die 64 bit Version schon fast 24 Stunden über Bittorrent und sie ist noch nicht mal halb fertig.
So mal nebenbei gefragt,für einen Core2 Duo ist die 64 bit Version doch richtig oder ?
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Postby fReAkOnAlEaSh » Thu Jan 04, 2007 15:54

Allgemein würd ich empfehlen es mit gentoo als erstes zu versuchen, weil man da wirklich fast direkt ins kalte Wasser geworfen wird. Gentoo hat jedoch mit Abstand die beste Dokumentation die ich kenne!

Zu deinem lahmen Bittorrent prob: Vielleicht liegt es daran das du die ports nicht richtig konfiguriert hast? Versuche mal die Ports direkt am Router (gehe mal so davona us das du einen hast) freizuschalten.

MfG
fReAkOnAlEaSh =)
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Postby keule » Thu Jan 04, 2007 16:14

Ne am Router liegt es nicht,Ports sind frei.Ich hab jetzt mal den Http Download gestartet und da gehts deutlich schneller
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Postby nikaya » Thu Jan 04, 2007 16:53

keule wrote:So mal nebenbei gefragt,für einen Core2 Duo ist die 64 bit Version doch richtig oder ?

Du kannst 32-bit wie auch 64-bit damit installieren,das bleibt Dir überlassen und ist eine Ansichtssache ob 64-bit Vorteile bringt.Es muss dann nur entsprechend das Cflag angepasst werden:
http://gentoo-wiki.com/Safe_Cflags#Intel_Core_2_Solo.2FDuo_.28Allendale.2C_Conroe.2C_Merom.29
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Postby Nighthawk » Mon Jan 08, 2007 15:25

Also ich muss john_doe absolut recht geben. Würde mich immer noch als Anfänger bezeichnen, obwohl ich schon seid 2003 gentoo benutze. Um zu verstehen wie das System funktioniert ist gentoo auf jedenfall zu funktionieren. Spätestens wenn die neue Grafikkarte nicht erkannt wird und man sich mit der Xorg.conf und mit gemasken Paketen auseinander setzen muss, wird ein Sabayan neuling verzweifeln, oder muss halt warten, bis die Entwicklung nachzieht.
Für meinen uni Laptop habe ich z.b. das powermanagement abändern muessen und musste mich wieder erneut in die Struktur einlesen. Dabei wird auf so viele Komponenten zugegriffen (Cronjob, script/ dev devices / make.conf), dass man das System grob verstanden haben muss, um eine Veränderung herbeizuführen.

Anderseids gibt es ja auch die learning by doing Methode. So habe ich bei Windows auch angefangen und einen vorinstallierten Rechner bekommen, von wo aus ich mich nach und nach weiter in die Materie eingearbeitet habe. Genau solch eine Gelegenheit sehe ich für den Einsteiger bei bei sabayon auch. Würde mir jedoch wünschen, dass es auch eine Option geben würde ein basic System ohne beryl usw. zu installieren. Wozu die ganze Software. Man könnte die wirklich geniale hardware erkennung auch benutzen um ein basic system zu bekommen. Von da aus, kann der user dann entscheiden, was für programme er emergen will.
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