INHALT
Teil I
1. Vorbemerkungen
2. Downloads
3. Überprüfen der md5sum
4. Image brennen
5. Booten
6. Testen der Linux-Distribution(en)
7. Vorbereitungen in Windows
8. Partitionieren
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Teil II
9. Installieren
10 Neustart
11 Update
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Teil III
12 URLs der Programme
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Teil I Vorbereitungen
1. Vorbemerkungen
Voraussetzungen:
a) Booten vom CD-Laufwerk / USB / Kartenleser möglich
b) mindestens 256 - 512 MB RAM
c) Windows zuerst installiert
d) mindestens 10 - 15 GB freier (Festplatten-) Speicherplatz
SL-64 Bit oder -32 Bit?
- auf 64-Bit-Rechnern sind sowohl 64- als auch 32-Bit-Distributionen installierbar
- die 64 Bit-Version hat Vorteile bei einer RAM-Größe von mind. 4 GB
- die 32 bit-Version hat evt. Vorteile bei Treibern, Bibliotheken,...
- die 32-Bit-Version ist nicht merklich langsamer
Desktop - abhängig vom Geschmack und der Hardware: KDE - Gnome - LXDE - Xfce - E17 -
2. Downloads
a) SL-Live-CD bzw. DVD > Testen und Installieren
b) PartedMagic > enthält nützliche Tools wie
- UNetbootin (Erstellen von live USB)
- GParted (Gnu Partition Editor)
-
c) SuperGrubDisk oder SystemRescueCD > hilfreich, falls Installation fehlschlägt
3. Überprüfen der md5sum
a) Windows-Programm: md5sum.exe
b) Linux: Terminal / Konsole:
Aktuelles Verzeichnis anzeigen:
- Code: Select all
pwd
/home/harmon
Wechseln in den Download-Ordner:
- Code: Select all
cd Downloads
- Code: Select all
ls -l
- Code: Select all
md5sum Sabayon_Linux_6_x86_G.iso
76ce8f9871940573a5841123348def29 Sabayon_Linux_6_x86_G.iso
4. Image brennen:
Brennen mit geringer Geschwindigkeit ( 4 x)
Windows-Programm: ImgBurn
Linux: K3B - KDE-Programm, läuft auch bei Gnome; Brasero
5. Booten
5.1 Live medium, z.B. CD, bootet nicht
Evt. muß die Bootreihenfolge im BIOS (Basic Input Output System) geändert werden.
Mit einer bestimmten Taste, Tastenkombination oder mit Funktionstasten - abhängig von der Hardware - gelangt man ins BIOS SETUP.
Vorsicht! Nur die Bootreihenfolge mit + / - -Tasten ändern
falls amerikanisches Tastaturlayout vorhanden ist, gilt z.B.: 1. ß -> - , 2. ' -> + , 3. z und y vertauscht!
Bei manchen Rechnern ist es auch möglich, das Bootmedium mit einer Funktionstaste zu wählen (BOOT MENU).
5.2 Installations-CD bootet, aber nicht zum Desktop
Es gibt viele Fehlerursachen:
- Fehlerhafte CD / DVD (-> Integrität)
- Hardware-Probleme (Laufwerk, Grafikkarte,...)
...[USB, Kartenleser,... falls Installationsmedium Stick oder Speicherkarte]
Falls möglich, ALT + F1, später F2 wählen, um die Systemmeldungen [verbose mode]
zu sehen!
5.3 Live CD bootet
Mögliches Menu:
Start Sabayon Linux
Start Sabayon Linux w/o bootmusic
Start Sabayon Linux Media Center
Start Sabayon Linux Media Center Netbook
Graphical Installation
Graphical Installation Media Center
Textinstallation
F2 language F3 keymap F4 VGA
6. Testen der Linux-Distribution(en)
Live-CD testen (Internet, Bluetooth, sound, Drucker...)
Vorteil: Es werden keine Daten auf die Festplatte geschrieben!
Nachteil: Einstellungen gehen verloren.
7. Vorbereitungen in Windows
7.1 Sicherungskopie der Daten
7.2 Speicherplatz gewinnen:
- Entfernen von überflüssigen Dateien (5 GB), z.B. mit CCleaner
- Löschen von Systemwiederherstellungspunkten (10 - 20 GB), z.B. mit TuneUP Utilities.
7.3 Defragmentieren
In Windows sind Datenfragmente über die ganze Festplatte verteilt; es gibt Programme, die den Job besser erledigen als die Windows-Bordmittel, z.B. AuslogicsDiskDefrag.
Wichtig!
Das Verkleinern der Windows-Partition sollte nicht unter Windows vorgenommen werden,
sondern mit einer Live-CD, z.B. PartedMagic/ GParted oder GParted selbst
8. Partitionieren
8.1 Bezeichnungen
In Linux hängen die Namen für die Laufwerke von der Hardware / den Festplattentreibern ab, z.B.
/dev/hda oder /dev/sda.
Jede PC-Festplatte hat eine Partitionstabelle für maximal 4 Einträge. Dies können bis zu 4 primäre Partitionen oder bis zu 3 primäre und eine erweiterte Partition sein. Die erweiterte Partition dient als Container (Rahmen) für maximal 12 bzw. 60 sogenannte logische Partitionen.
Linux numeriert die primären Partitionen (einschließlich der einen möglichen erweiterten) von 1 bis 4, die logischen ab 5 (unabhängig von der Zahl der primären Partitionen!)
8.2 GParted
Es gibt 3 Möglichkeiten:
i) Auf manchen Live-Versionen ist GParted enthalten (man kann es auch, vom live-medium startend, nachinstallieren)
Auf der aktuellen SL_G.iso ist GP nicht vorhanden und kann auch nicht nachinstalliert werden!
ii) Download und Brennen eines live-mediums GParted
iii) Download und Brennen PartedMagic live (enthält GP)
Beste Lösung:
ii), falls man mit dem Terminal vertraut ist, um z.B. screenshots via Terminal auf einen Stick zu kopieren
(aktuellste Version von GP)
iii) für "normale" user, da PM ein Linux OS mit vielen zusätzlichen Tools ist
[ i) enthält oft eine "alte" Version von GP]
Vorgehensweise:
Immer zuerst Daten sichern!
a) 4 primäre Partitionen vorhanden:
Eine Partition muß gelöscht und evt. [abh. von der Größe des frei werdenden Speicherplatzes] eine andere Windows-Partition verkleinert werden, im freien Platz kann dann eine erweiterte Partition eingerichtet werden, die als Container für logische Partitionen dient -
z.B. sda5 für root, sda6 für swap und sda7 für home, evt. sda8 für Daten (Austausch Windows - Linux).
Formatierung: root und home: ext4, swap: linux swap, Daten: ntfs.
Hinweis: Bei der Gelegenheit sollte man auch die Partitionen bezeichnen (label), etwa
rootSL, für swap keine Bez., homeSL und DATEN.
b) Sonst:
In den meisten Fällen dürfte eine Verkleinerung einer Windows-Partition und das Einrichten einer erweiterten Partition notwendig sein.
Eine weitere Fallunterscheidung sprengte den Rahmen, es gibt zu viele Möglichkeiten.
Wer Fragen hat, sollte ein screeenshot von GP machen und die Fragen in einem neuen Thread stellen, dabei das Bild anhängen.
8.3
Natürlich kann man auch einen anderen Partitionseditor benutzen, dabei jedoch beachten:
a) Niemals von einem auf der Harddisk installierten System aus Partitionen bearbeiten
b) Immer das gleiche Programm benutzen
